Samstag, 9. April 2016

Eine neue Rezi

Habe eine neue Rezi auf amazon kindle für "Ritualbuch der germanischen Götter" entdeckt. Die Freude ist riesengroß . Vielen lieben Dank liebe Leser!

Rezi 3

Hier der link zum Ritualbuch:
http://www.amazon.de/Ritualbuch-germanischen-G%C3%B6tter-Ormengard-ebook/dp/B017EY1RW4/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1460268299&sr=8-2&keywords=ritualbuch+der+germanischen+goetter

Sonntag, 20. März 2016

Frühlings-Äquinoktium

Frühlings-Äquinoktium

Ab heute werden die Tage wieder länger als die Nächte. Der Frühling beginnt. An diesem einen Tag sind Licht und Dunkelheit völlig im Gleichgewicht, dann kehren sich die Gezeiten der Kräfte um. Während wir zu Ostara Leben und Fruchtbarkeit feiern, sollten wir nicht vergessen alle unsere langfristigen Zauber am nächsten Tag zu erneuern, denn durch den Wechsel verlieren sie ihre Wirkung. Das gilt übrigens auch für das Herbst-Äquinoktium. Frühling ist in allen Traditionen das Neuerwachen des Landes, der Zeitpunkt zu dem man die neuen Ziele über die man im Winter nachgedacht hat umzusetzen beginnt. Positive Energie beginnt zu fließen und treibt uns voran. Die Sonne wird stärker, die ersten Blumen zeigen sich überall, es liegt Freude in der Luft. Die meisten Bräuche zu diesem Fest haben mit Fruchtbarkeit und Wachstum zu tun. So sind die bekannten Hasen, Lämmer und Eier passende Symbole. In einigen Gegenden ist es allerdings ein Fuchs, der die bunten Eier versteckt. Anscheinend ist der Osterfuchs älter als der Hase, heute erinnern sich meist nur noch wenige an diese Variante. Vielleicht deutet sie auf vorchristliche Bräuche hin, denn bei den Germanen war der Fuchs nach einigen Quellen dem Donar (Thor) geweiht. Weit verbreitet sind auch die österlichen Quellbräuche, bei denen man an einem der Ostertage vor Sonnenaufgang aufsteht, ohne ein Wort zu sprechen zu einer reinen Quelle geht und dort Wasser schöpft. Dieses Wasser soll dann Glück, Gesundheit und Schönheit bringen. Auch das Weihwasser wurde an manchen Orten am liebsten aus diesem Osterwasser gemacht. Am schönsten finde ich es, wenn man dabei Blumen und andere Geschenke für den Wassergeist an der Quelle zurücklässt. Vor kurzem besuchte ich eine sehr schöne Quelle und fand dort zu meiner Freude Blumesträuße und Kränze vor. Ich selber werfe gern Kristalle oder Silberringe ins Wasser. Die weit verbreiteten Osterfeuer, hier und da sogar noch mit brennenden Osterrädern, deuten dagegen auf den solaren Charakter des Festes hin. Ob man die Auferstehung der Natur oder die Auferstehung Christi feiert ist zumindest auf symbolischer Ebene kein großer Unterschied. Wir sollten uns auf den freudigen, lebensbejahenden, willkommenheißenden Charakter dieses Festes konzentrieren und es als Anlass nehmen positive Impulse zu setzen. Die sind bei den politischen Entwicklungen in letzter Zeit auch dringend nötig. Feiern wir das Gute in unserem Leben, den Reichtum den wir haben, und die Freude die wir empfinden, indem wir diese Dinge teilen. Wenden wir uns von Intoleranz, Hass, ängstlicher Missgunst und Fremdenfeindlichkeit ab und der Sonne, dem Leben zu. In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein schönes Frühlingsfest.

Samstag, 6. Februar 2016

Runensigillen

Eine Sigille, von lateinisch Sigillum, "Siegel", ist ein zu einem spezifischen Zweck erschaffenes Symbol, dessen ursprüngliche Bedeutung durch bloßes Anschauen nicht mehr ersichtlich ist. Es geht darum, die Botschaft der Sigille ins Unterbewusstsein absinken und von dort aus wirken zu lassen. Deshalb sollte man die Botschaft der Sigille auch immer als eine positive Botschaft gestalten, da das Unterbewusstsein Negationen nicht versteht. Zum Beispiel sagt man: "ich will mich gesund ernähren" und nicht "ich will keine Schokolade mehr essen". Das Unterbewusstsein kann mit "Ich will nicht" nichts anfangen und hört nur "Schokolade". Das Ergebnis kann man sich denken. Ganz nach dem Motto "sprich einen Zauber und vergiss ihn" erschafft man eine Sigille in mehreren Schritten. Zuerst nimmt man ein recht klares Symbol für das gewünschte Vorhaben. Sagen wir, jemand wünscht sich mehr Inspiration für kreative Arbeit. Dann könnte er ganz klassisch den Satz aufschreiben "Ich wünsche mir mehr Inspiration". Er könnte aber auch ein vielleicht nur für ihn bedeutsames Symbol für Inspiration aufmalen. Im nächsten Schritt streicht er dann alle Buchstaben, die in seinem Satz zweimal vorkommen weg oder ändert das Symbol ab indem er weitere Linien hinzufügt. Sein Satz lautet jetzt: "Ichwünsemrpaton" Schon ziemlich abstrakt. Dann kann man die übrig gebliebenen Buchstaben zu einem abstrakten Symbol zusammenstellen oder das ursprüngliche Symbol weiter verfremden. Nach einiger Zeit läd man die so entstandene Sigille, am besten in einem Ritual, mit magischer Energie auf um das gewünschte Ergebnis anzuziehen. Zu diesem Zeitpunkt sollte man die Bedeutung der Sigille bereits vergessen haben. Am besten wäre es. wenn man seine Sigille über einen Zeitraum von mehreren Tagen aufläd, und sich dabei immer stark auf sie konzentriert. Danach wird die Sigille verbrannt um ihre Energie freizusetzen. Runensigillen sind eine Verbindung zweier magischer Systeme, und entsprechend potent. Man sollte sie achtsam verwenden und sich mit den Kräften der Runen gut auskennen. Will man eine Runensigille erschaffen, geht man folgendermaßen vor: man sucht sich drei Runen aus, die zum gewünschten Ergebnis passen, um bei unserem Beispiel Inspiration zu bleiben vielleicht Ansuz, Ingwaz und Kenaz. Diese kann man dann entweder zu einer einzigen Rune verbinden (Binderune) oder zu einem magischen Quadrat zusammenstellen. Ebenfalls möglich ist es, jede der Runen zu verdreifachen und dann abwechselnd zu einem Kreis anzuordnen. Eine solche Sigille kann nicht nur aufgeschrieben, sondern auch gut in einen kleinen Holzstab oder eine Tonscheibe eingeritzt werden. Man läd sie auf wie eine gewöhnliche Sigille. Hinterher kann man sie zerstören um ihre Energie freizusetzen, oder man kann sie aufheben und als Talisman bei sich tragen. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
Runensigillen1

Donnerstag, 21. Januar 2016

Schamanismus

Schamanismus ist als das älteste Heilungsverfahren der Menschheit bekannt, es ist wohl so alt wie die Menschheit selbst.
Im Jahre 1980 wurde dem Schamanismus von der WHO (World Health Organization bzw. Weltgesundheitsorganisation) in der Behandlung psychosomatischer Erkrankungen dieselbe Bedeutung zuerkannt wie der westlichen Medizin.
Das Wort Schamane hat seine Wurzeln vermutlich im Tungusischen/Sibirischen Wort "Šaman" und heißt übersetzt "Jemand, der erregt, bewegt, entrückt ist" oder auch "um sich schlagen", "verrückt" oder "verbrennen". Alle diese Übersetzungen beziehen sich auf die Körperbewegungen und Gebärden, die sibirische Schamanen während der Ekstase ausführen. Überhaupt ist die Ekstase, der Trancezustand, das Reisen in andere Wirklichkeiten wohl das einende und definierende Element schamanistischer Glaubenssysteme überall auf der Welt.
Der reiche Erfahrungsschatz und das Wissen der Schamanen wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Diese Erfahrungen besagen, dass ein Schamane im Einklang mit den vier Grundelementen Luft, Feuer, Wasser, und Erde steht. In der Natur bedeutet es, dass er auch mit jedem Tier, jeder Pflanze und jedem Stein verbunden ist.
Der Schamanismus lehrt uns, dass alles Existierende lebt und einen eigenen Geist hat. Für den Schamanen ist diese Ansammlung von Geistern in allen Dingen, ob lebendig oder nicht, ein großes Netz des Lebens. Alles ist miteinander verbunden.
Jeder Schamanenanwärter geht seinen eigenen Weg auf dem er seine ganz persönlichen Erfahrungen sammelt und sich entsprechend auch die passenden Werkzeuge, wie zum Beispiel Trommeln oder Rasseln, für seine Heilarbeit auswählt.
Ein typisches Beispiel für einfache schamanistische Arbeit ist es sich mit den Elementen zu verbinden.
Stell dir vor deinem inneren Auge einen glasklaren See, einen Wasserfall oder einen Fluss vor. Je nachdem was du magst. Konzentriere dich darauf und sammle deine Energie in deiner Mitte. Visualisiere deine Mitte dabei als Kugel aus weißem Licht um über diese zwischen deinem Körper und dem angerufenen Element reisen zu können. Atme ruhig und gleichmäßig. Wenn Du das Gefühl hast bereit zu sein, dann frage das Wasser ob du dich mit ihm verbinden darfst. Sollte es zusagen, dann fahre fort. Wichtig bei dieser Technik ist darauf zu achten, dass du nicht deine komplette Energie aussendest, sonst kannst du vielleicht deinen Weg zu dir selbst zurück nicht mehr finden. Nun begib dich in das Element hinein, werde eins mit ihm.
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt um die Geister des Elements zu fragen ob sie dir etwas beibringen können. In manchen Fällen haben sie sogar eine spezielle Aufgabe für dich. Bedanke dich nachdem du dein Wissen oder andere Dinge erhalten hast und gehe über die Lichtkugel in deinen eigenen Körper zurück. Jeder Ratschlag und jede Aufgabe die dir in der Verbindung mit dem Geist zuteil werden sind wertvoll. Man sollte stets nach den Worten der befragten Geister handeln.
Dieses Beispiel wird vielen von uns sowohl vertraut als auch leicht seltsam vorkommen. Man könnte sagen dass Schamanismus die Urform aller magischen Systeme ist, und gleichzeitig etwas ganz eigenes. Die Arbeit mit den Geistern, das Reisen zwischen verschiedenen Wirklichkeiten und Bewusstseinszuständen, die Vermittlerrolle zwischen Mensch und Natur, all das sind wichtige Elemente dieser uralten Kunst.
Aber im Gegensatz zu Mitgliedern von Hexencoven, Magierorden und paganen Glaubensgemeinschaften sind die Mehrzahl der Schamanen Einzelgänger, Suchende, auf der Schwelle Stehende. Ihre Arbeit verrichten sie eher für andere als mit anderen. Oft sind ihre einzigen Verbündeten ihre zahlreichen Schutzgeister. Das hat seine Gründe. Meist sucht man es sich nicht aus Schamane zu werden. Man wird gerufen, oft durch ein lebensveränderndes und bedrohliches Ereignis wie eine schwere Krankheit. Deshalb nennt man den Schamanen auch den verwundeten Heiler. Früher spielte er eine wichtige Rolle in seiner Gemeinschaft, sowohl als Heiler als auch als Berater und Vermittler zu Geistern, Göttern und Ahnen. Heute sind viele Traditionen verstummt und es ist oft schwer mit einer schamanischen Weltsicht Gleichgesinnte zu finden. Manche suchen verzweifelt in fremden Traditionen ohne zu verstehen das Schamanismus immer ein Gewächs des Landes ist, wo er lebt und gedeiht. Dieses Wissen kann uns höchstens als Anregung dienen. Ich persönlich halte es für wenig sinnvoll amerikanische oder sibirische Überlieferungen zu usurpieren, ganz zu schweigen von eher unmoralischen Versuchen mit dem Begriff "Schamanismus" Geld zu machen. Niemand muss 300 Euro für ein "ethnologisches Schwitzhüttenseminar" bezahlen um den Weg des Schamanen zu gehen. Auch magische Pilze, Kräuter und Wurzeln sind keinesfalls notwendig, obwohl sie in vielen Kulturen verwendet wurden. Man sollte vielleicht eher versuchen lange verloren gegangene einheimische Systeme wiederzuentdecken, wird sich dabei aber immer im Bereich des Spekulativen bewegen. Das einzige was man wirklich braucht ist ein offener Geist, ein ehrlicher Wunsch und Zeit. Die wahren Lehrer eines Schamanen finden sich auf anderen Ebenen, unter Geistwesen und Ahnen, und vor allem in der Natur. Mein Dank gilt H. und R. die ihre Gedanken zum Thema mit mir teilten.

Montag, 21. Dezember 2015

Jul und die Rauhnächte


Jul und die Rauhnächte

Jul, die Wintersonnenwende, die Wiedergeburt des Lichtes- das ist eines der ältesten Feste der Menschheit. In vielen Kulturen und zu vielen Zeiten wurde es gefeiert, immer mit einem ähnlichen Symbolismus, meist als die Wiedergeburt des Sonnengottes. Auch das christliche Weihnachtsfest ist eine Variante davon. Daher haben sich um diese Festtage herum auch viele alte, teils vorchristliche Bräuche erhalten. Besonders interessant für uns sind die Rauhnächte, die zwölf heiligen Nächte, eintweder von Heiligabend oder nach älterem Brauch vom Tag der Wintersonnenwende an. Während dieser Zeit zieht die Wilde Jagd durch die Lüfte, Geister sind unterwegs und die Trennwand zwischen den Welten ist dünner als sonst. Mein Großvater, eher Heide als Christ und mit dem zweiten Gesicht gesegnet, war der festen Überzeugung dass man die Dinge, die man in den zwölf Nächten träumt, in den zwölf Monaten des kommenden Jahres erleben wird. Auch hat er stets gesagt, dass man in den Rauhnächten keine Wäsche waschen darf, sonst muss man im Laufe des Jahres Totenwäsche halten, also es stirbt jemand im Haus. Daran hält sich meine Mutter noch heute, und ich auch, sicher ist sicher. Ich bin also mit Geschichten über die Rauhnächte aufgewachsen. Besonders mochte ich immer die Geschichten über den Wilden Jäger, den man je nach Gegend den Herrn Wohljäger oder auch den Woden nennt. Er straft vorwitzige, eigensüchtige und gemeine Leute, hilft aber auch denjenigen die sich aus echter Not an ihn wenden. Hier hat sich natürlich die Erinnerung an Odin erhalten. In einigen Landstrichen stellt man während dieser Zeit Wassereimer, Heu, Hafer und Schalen mit Milch für die Pferde und Hunde der wilden Jagd bereit. Das soll Glück bringen. In der letzten Rauhnacht zieht dann Frau Percht oder Frau Holle mit ihrem Gefolge, das aus den Seelen verstorbener Kinder bestehen soll, durchs Land und sieht überall nach dem Rechten. Sie segnet diejenigen, die es verdienen, macht das Land fruchtbar, sammelt verirrte Seelen ein und erlegt manchen Menschen Prüfungen auf, durch die sie wichtige Dinge lernen. Man stellt ihr an einer abgelegenen Stelle einen schön gedeckten Tisch mit einer Auswahl leckerer Speisen auf, damit sie sich auf der Reise erfrischen kann. Natürlich darf man auf keinen Fall nachsehen ob wirklich jemand dort vorbeischaut. Überhaupt waren unsere Vorfahren der Meinung dass man während der gefährlichen Rauhnächte besser zu Hause bleiben sollte. Es war traditionell eine Zeit der Ruhe, in der nicht gearbeitet werden durfte und man viel Zeit mit seiner Familie verbrachte. Ob man zusammen feierte, alten Geschichten lauschte oder einfach nur still und besinnlich die besondere Atmosphäre genoss, war in jedem Haus verschieden. Heutzutage sollte man sich vielleicht einmal Zeit für sich selbst nehmen, den hektischen Trubel der Feiertage hinter sich lassen und in die stürmische Nacht hinaushorchen. Die Rauhnächte sind noch immer sehr magisch. Yulea2

Freitag, 11. Dezember 2015

Hexentipp: Yule-Wunschtannenzapfen

Merry Meet!
Nur noch wenige Tage, dann wird unser Lichtgott durch unsere Göttin geboren werden. Zunächst noch Kind, wird er rasch zu unserem Gehörnten Gott heranwachsen und der geliebte Gefährte unserer Göttin sein. Seine Geburt bedeutet Neuanfang und Freude, da die Natur zu neuem Leben erwacht.  Das Licht siegt über die Dunkelheit, der Stechpalmenkönig ( Gott des abnehmenden Jahres ) wird sterben und durch den Eichenkönig ( Gott des zunehmenden Jahres ) abgelöst, dies soll uns daran erinnern, dass auf jeden Tod eine Wiedergeburt folgt.
Traditionsgemäß entzünden wir in der dunkelsten Nacht viele Feuer und Kerzen, um die Rückkehr des Lichtes herbei zu beschwören und zu zelebrieren.
Ein Neubeginn steht bevor.
Yule- Wunschtannezapfen
Yule2
Ihr benötigt nicht viel:
  • einen oder mehrer Tannenzapfen
  • Füller und Tinte, falls ihr mögt in der entsprechenden Farbe eures Wunsches
  • kleine Zettel auf denen ihr eure Wünsche schreibt
  • eine oder mehrere weiße Kerzen
  • etwas zum Opfern ( z.B. etwas Milch und Butter, einen Apfel )
Bereitet alles vor, meditiert notfalls über eure Wünsche. Bevor ihr nun anfangt, reinigt euren Raum gründlich . Fegt ihn ordentlich, ihr könnt ihn vorher auch mit Basilikum - Wasser wischen, reinigt ihn mit Salz und Wasser und Räucherwerk. Nun beginnt mit eurem kleinem Ritual. Zieht den Kreis, ruft die Elemente.  Zündet die weiße Kerze an. Konzentriert euch und schreibt eure Wünsche wie Liebe, Harmonie, Freundschaft, Glück etc auf. Ihr könnt auch Symbole oder Runen nehmen, macht es, wie es Euch gefällt. Faltet daraufhin die Zettelchen und steckt sie in den Tannenzapfen. Meditiert noch ein wenig, falls ihr mögt. Segnet eure Opfergaben. Verabschiedet die Elemente, löst den Kreis.
Yule1
Nun könnt ihr euch überlegen wo ihr euren Wunschtannenzapfen hinstellt oder gar aufhängt. Am besten wäre es natürlich ihn draußen im Garten, Balkon oder an einem Baum eures Vertrauens anzubringen. Falls euch dies nicht möglich ist, stellt ihn auf eine Fensterbank, öffnet dann bitte regelmäßig das Fenster, damit die Wünsche nach draußen gelangen können. Vergesst eure Opfergaben nicht, stellt sie mit raus.
Aus etwas Weihnachtsdeko und Packschnur habe ich mir ein kleines Mobile mit Wunschtannenzapfen  gebaut. Ich bevorzuge es schlicht, einfach und mit wenig Aufwand.
Yule3
Dafür benötigt ihr
  • Packschnurr
  • zwei Hölzchen
  • Tannenzapfen
  • getrocknete Orangenscheiben usw ( bekommt ihr ja im Augenblick überall)
Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt auch anstatt die Zettelchen in den Tannenzapfen zu stecken sie auch in die Schnur des Mobiles binden, natürlich gehen auch Stoffbändchen in den entsprechenden Farben des Wunsches. Wie gesagt eurer Kreativität ist keine Grenze gesetzt.
Yule4
Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!
Seit gesegnet und mögen euch die Götter auf allen Pfaden begleiten.
Ormengard